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Collage Sachsen-Anhalt mit Wasserfall im Harz, Wörlitzer Gartenreich und Schloss Quedlinburg

Lichtblütenfestival 2026: Termine, Orte und Eintritt

Das Lichtblütenfestival 2026 findet vom 5. September bis zum 30. Oktober statt. Den Auftakt bildete die Nikolaikirche in Gardelegen. Das Finale ist am 30. Oktober in Neulingen bei Arendsee vorgesehen.

Über acht Wochen verteilt beteiligen sich 17 Orte an 16 Veranstaltungstagen. Dazu gehören unter anderem Gardelegen, Seehausen, Tangerhütte, Krumke, Jerichow, Ipse, Kamern und Lindstedt.

Zeitraum: 5. September bis 30. Oktober 2026
Regionen: Altmark, Elb-Havel-Winkel und Jerichower Land
Eintritt: an allen Veranstaltungsorten frei

Die einzelnen Orte werden zu bestimmten Terminen bespielt. Es handelt sich also nicht um durchgehend geöffnete Lichtinstallationen während des gesamten Festivalzeitraums.

Beginn, genauer Veranstaltungsbereich und Programm unterscheiden sich je nach Termin. Prüfe deshalb vor der Anreise noch einmal die Angaben für deinen ausgewählten Ort.

→ Alle Termine und Programme auf der offiziellen Webseite des Lichtblütenfestivals

Was erwartet dich beim Lichtblütenfestival?

Licht ist das verbindende Element der Veranstaltungsreihe. Wie es eingesetzt und mit anderen Kunstformen verbunden wird, unterscheidet sich jedoch von Ort zu Ort. Zum Programm gehören je nach Veranstaltung Illuminationen, Lichtshows, Musik, Kunstaktionen oder Feuerdarbietungen.

Es lohnt sich deshalb, nicht allein nach einem passenden Datum zu suchen. Auch der Veranstaltungsort spielt eine Rolle: Eine Klosteranlage bietet eine andere Atmosphäre als ein Schlosspark oder ein ehemaliges Bahnbetriebswerk. Zusammen mit dem jeweiligen Kulturprogramm entstehen daraus sehr unterschiedliche Abende.

Die einzelnen Programme helfen dir dabei, einen Termin nach deinen Interessen auszuwählen – ob du historische Architektur, Gartenanlagen oder Industriekultur entdecken möchtest.

KI-generierte Symbolgrafik zum Lichtblütenfestival – keine Darstellung eines konkreten Veranstaltungsortes.

Besondere Veranstaltungsorte entdecken

Das Lichtblütenfestival führt sowohl zu bekannten Kulturstätten als auch an Orte, die bei einem Ausflug durch Sachsen-Anhalt leicht übersehen werden. Drei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Kulissen sein können.

  • Altes Bahnbetriebswerk Jerichow: Lichtkunst und Eisenbahngeschichte

    In Jerichow steht 2026 nicht das bekannte Kloster im Mittelpunkt des Festivalabends, sondern das ehemalige Bahnbetriebswerk. Das noch vor 1900 errichtete Gebäude gehörte rund ein Jahrhundert zur Eisenbahngeschichte der Stadt. Nach der Betriebseinstellung wurde das Gelände abgesperrt.

    Am 17. Oktober 2026 öffnet es für das Lichtblütenfestival. Angekündigt sind die Illumination des Bahnbetriebswerks, ein Walking Act zur Industriekultur, DJ-Musik, eine „Lost-Place-Lasershow“ sowie eine Feuer- und Lichtshow.

    Der Förder- und Heimatverein möchte damit die Industriegeschichte Jerichows und die Bedeutung der Eisenbahn für die Stadt sichtbar machen. Für Besucher ist das eine Gelegenheit, einen sonst nicht frei zugänglichen Ort im Rahmen einer organisierten Veranstaltung kennenzulernen.

  • Kloster Arendsee: historische Mauern über dem See

    Eine ganz andere Kulisse bietet am 4. Oktober das Kloster Arendsee. Von dem 1183 gegründeten Benediktinerinnenkloster sind die romanische Klosterkirche und Ruinen der früheren Klostergebäude erhalten. Das Ensemble liegt oberhalb des Arendsees und verbindet mittelalterliche Architektur mit der Nähe zum Wasser.

    Die Klosteranlage gehört auch 2026 zu den Veranstaltungsorten des Lichtblütenfestivals. Welche Bereiche einbezogen werden und welche Darbietungen stattfinden, erfährst du im aktuellen Programm.

    Für einen Tagesausflug lässt sich dieser Festivalabend mit einem Spaziergang am Arendsee verbinden. So kannst du die Umgebung bereits am Nachmittag kennenlernen und anschließend die Veranstaltung besuchen.

  • Schlosspark Krumke: ein Festivalabend im Grünen

    Mit dem Schlosspark Krumke bei Osterburg ist am 16. Oktober auch eine historische Parkanlage beteiligt. Für Garten- und Parkfreunde ist dieser Veranstaltungsort eine passende Alternative zu Kirchenräumen oder Industriebauten.

    Hier bietet sich an, etwas früher anzureisen und den Park zunächst bei Tageslicht zu erkunden. Welche Teile der Anlage am Festivalabend bespielt werden, welche Wege zugänglich sind und wann das Programm beginnt, solltest du vor deinem Besuch den aktuellen Veranstaltungsinformationen entnehmen.

Tipps für deinen Besuch

Wähle am besten zuerst den Veranstaltungsort und das Programm aus und plane anschließend die Anreise. Das Festival erstreckt sich über eine große Region; mehrere Veranstaltungsorte lassen sich deshalb nicht automatisch bequem an einem Abend miteinander verbinden.

Achte auf die im Programm genannte Anfangszeit. Lichtinstallationen wirken mit zunehmender Dunkelheit besonders deutlich, andere Programmpunkte können jedoch schon vorher beginnen.

Bei Veranstaltungen im Freien sind im September und Oktober warme, wettergerechte Kleidung und geeignete Schuhe sinnvoll. In Parks oder auf historischen Anlagen können die Wege anders beschaffen sein als auf einem befestigten Stadtplatz.

Parkmöglichkeiten, Zugänge und Bedingungen auf dem Gelände solltest du beim jeweiligen Veranstalter prüfen. Wenn du auf stufenlose Wege angewiesen bist, kläre die Zugänglichkeit für den konkreten Veranstaltungsbereich vorab. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist außerdem die Rückfahrt nach Veranstaltungsende wichtig.

Ein Festival, das vor Ort gestaltet wird

Hinter den einzelnen Abenden stehen zahlreiche Ehrenamtliche, die die Veranstaltungen in ihren Orten organisieren und umsetzen. Die beteiligten Kulturstätten sind damit nicht nur Kulisse: Menschen aus der Region wirken selbst an der Gestaltung mit.

Das Lichtblütenfestival wurde erstmals 2022 durchgeführt. Nach einer weiteren Ausgabe 2024 wurde das Konzept für 2026 erneut weiterentwickelt.

Finanziert wird es mithilfe eines LEADER-Kooperationsprojekts der Lokalen Aktionsgruppen „Altmark-Elbe-Havel“, „Altmark Mitte“ und „Westliche Altmark“ sowie der Partner-LAG „Zwischen Elbe und Fiener Bruch“. LEADER unterstützt die Entwicklung ländlicher Regionen.

Für 2026 nennen die Projektverantwortlichen eine stärkere nachhaltige und ökologische Ausrichtung als Ziel. Das Festival soll den regionalen Tourismus unterstützen und zugleich Impulse für längerfristige Kulturangebote geben. Gemeinschaftliches Handeln, künstlerische Freiheit und Beteiligungsmöglichkeiten gehören zu den Grundlagen.

Für Besucher zeigt sich dieser regionale Ansatz vor allem in der Vielfalt der Orte und Programme – und darin, dass auch kleinere Kulturstätten Teil der Veranstaltungsreihe sind.


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